Aktuelle Informationen für die Eltern (Stand: 23.04.2021)

Liebe Eltern,

wie Sie der Presse entnehmen konnten, ist heute bundesweit ein geändertes Infektionsschutzgesetz (die verbindliche „Notbremse“) in Kraft getreten.
Dieses hat auch auf den Schulbereich Auswirkung. So ist bei einer regionalen Inzidenz von mehr als 165 Präsenzunterricht untersagt. Abschlussklassen und Förderschulen sind davon ausgenommen.
Die Umstellung vom Wechselunterricht auf den Distanzunterricht findet statt, wenn an drei aufeinander folgenden Tagen innerhalb eines Kreises oder einer kreisfreien Stadt die sogenannte 7-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 165 überschreitet.
Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) stellt dieses konkret fest und am übernächsten Tag tritt die „Notbremse“ in Kraft.
Die Schulbremse tritt außer Kraft, wenn die 7-Tage-Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Tagen den Schwellenwert von 165 wieder unterschreitet.
Für die Brigidaschule ist der Inzidenzwert des Rhein-Erft-Kreises entscheidend, der in den letzten drei aufeinander folgenden Tagen die 165 überschritten hat.
Nachdem wir vom MAGS noch keine Mitteilung erhalten haben, wurde uns nun von der Stadt Wesseling mitgeteilt, dass der Bürgermeister den Beschluss erwirkt hat: Ab Montag, 26. April 2021 ist in der Stadt Wesseling vorerst der Präsenzunterricht untersagt ist. Wir wechseln damit zurück zum Distanzunterricht.


Distanzunterricht

Wir werden in gewohnter Form den Distanzunterricht mit Hilfe von Wochenplänen und Videokonferenzen gestalten. Die konkreten Informationen erhalten Sie und Ihre Kinder von den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern am Sonntag.


Notbetreuung

Für die Klassen 1 bis 6 wird während des Distanzunterrichts eine Notbetreuung angeboten. Die Aussetzung des Präsenzunterrichts soll in erster Linie der Kontaktreduzierung dienen. Daher muss vor der Anmeldung die Möglichkeit der Betreuung zu Hause sorgfältig geprüft werden. Die von der Stadt Wesseling aufgestellten Kriterien dienen zur Orientierung:
Berufstätigkeit beider Elternteile + Unabkömmlichkeit muss bestehen (kein Homeoffice möglich)
Alleinerziehende in Prüfungen oder unabkömmlich in einer Berufstätigkeit
Dringend notwendiger pädagogischer Betreuungsbedarf liegt vor. (Hier entscheidet die Schulleitung und die OGS-Leitung).
Alle Kinder, die in der nun endenden Woche (19.04. – 23.04.2021) einen Notbetreuungsplatz hatten, behalten diesen in besprochener Form. Bei Änderungen melden Sie sich bitte bis Sonntag, 25.04.2021, 9 Uhr per E-Mail an brigidaschule@wesseling.de.
Falls weitere Eltern Bedarf anmelden müssen, bitten wir Sie im absoluten Bedarfsfall das bereits zugesandte Formular auszufüllen und es ebenso bis Sonntag, 25.04.2021, 9 Uhr per E-Mail an brigidaschule@wesseling.de zuzusenden. Wir halten es uns vor ggf. eine Bescheinigung einzufordern.
In der Notbetreuung werden weiterhin wöchentlich zwei Selbsttests (montags und donnerstags) durchgeführt.
Zur Betreuung zu Hause noch eine wichtige Information: Im Rahmen des geänderten Gesetzes wurden die sogenannten Kinderkrankentage nochmals erhöht, von 20 Tagen pro Elternteil und Kind auf 30 Tage und damit für Elternpaare pro Kind auf 60 Tage. Auch für Alleinerziehende verdoppelt sich der Anspruch pro Kind von 30 auf nun 60 Tage. Die Kinderkrankentage können während der Pandemie auch für die Betreuung gesunder Kinder genutzt werden, wenn der Zugang zur Bildungseinrichtung eingeschränkt wird, oder das Kind auf Grund einer behördlichen Empfehlung die Einrichtung nicht besucht. Eine Bescheinigung für die Krankenkasse erhalten Sie hierfür bei uns im Sekretariat.


Testpflicht in den Schulen

Die erste Woche, in der wir während des Wechselunterrichts mit den Kindern die Selbsttests durchgeführt haben, ist sehr gut gelaufen. Alle Kinder haben sich dieser neuen Herausforderung gestellt und haben entweder ein Bürgertest entsprechend der Vorgaben vorgelegt oder die Selbsttestung bereitwillig vorgenommen. Hierfür ein großes Lob an alle Kinder und an Sie als Eltern ein ganz großer Dank für Ihr positives Bestärken und Ihr Vertrauen auf unsere pädagogische Arbeit.
Das Schulministerium hat uns nun mitgeteilt, dass zeitnah ein alters- und kindgerechtes Testverfahren der Pooltest (Lolli-Test) eingeführt werden soll. Genaueres werden wir Ihnen rechtzeitig mitteilen.


Viele Grüße
Ulrike Funk
Schulleiterin

Konzept der Brigidaschule zur lernförderlichen Verknüpfung von Präsenz- und Distanzunterricht (Download der pdf-Datei)

_______________________ Info vom 26.03.21 ____________________

Liebe Eltern der Brigidaschule,

am Nachmittag des 25.03. haben wir eine neue Schulmail bezüglich des Schulbetriebs in NRW nach den Osterferien erhalten.
Hierin heißt es: „Aufgrund des derzeit absehbaren Infektionsgeschehens wird es nach den Osterferien keinen Regelbetreib mit vollständigem Präsenzunterricht in den Schulen geben. Sofern es die Lage zulässt, soll der Schulbetrieb bis einschließlich zum 23. April 2021 daher unter den bisherigen Beschränkungen stattfinden. Über etwaige Sondermaßnahmen einzelner kreisfreier Städte und Kreise wird bei entsprechender Antragstellung im gegebenen Verfahren entschieden und informiert.“

Sie erhalten daher nun Mitteilungen zum Schulbetrieb für die zwei Wochen nach den Osterferien. Diese gelten aufgrund der aktuellen Lage unter Vorbehalt. Wenn uns in den Osterferien Änderungen mitgeteilt werden, werden wir Ihnen diese zeitnah zu kommen lassen.

Wechselunterricht: 12.04. – 23.04.2021
Die Klassen bleiben in den zwei Gruppen eingeteilt: Gruppe A und Gruppe B
Die Gruppe A hat Präsenzunterricht:
Montags (12.04.+19.04.), mittwochs (14.04.+21.04.), Freitag, 16.04.
Die Gruppe B hat Präsenzunterricht:
Dienstags (13.04.+20.04.), donnerstags (15.04.+22.04.), Freitag, 23.04.

An den Tagen, an denen die Kinder nicht in der Schule lernen, arbeiten sie zuhause im Distanzlernen an ihren Wochenplänen.

Der Präsenzunterricht findet für alle Gruppen an den genannten Tagen von 8:00 – 11:30 Uhr statt. Zur Entzerrung können die Kinder ab 7:45 Uhr selbstständig in ihren Klassenraum gehen. Der Präsenzunterricht wird von der Klassenlehrerin/dem Klassenlehrer erteilt.

Betreuungsangebote: VHT- und OGS-Kinder + pädagogisches Betreuungsangebot während des Distanzunterrichts
Die bisherigen Betreuungsangebote an den Präsenz- und Distanztagen bleiben erhalten.
Falls es bezüglich der Betreuung an den Präsenztagen von Ihrer Seite Änderungen geben sollte, bitten wir Sie dies über die Klassenlehrerin/den Klassenlehrer Ihres Kindes bis Donnerstag, 08.04.2021 mitzuteilen.
Falls es bezüglich des Notbetreuungsbedarfs von Ihrer Seite Änderungen geben sollte, schreiben Sie bitte bis Mittwoch, 31.03.2021 eine E-Mail an brigidaschule@wesseling.de. Noch einmal der wichtige Hinweis: Sollten zu viele Kinder für die Notbetreuung angemeldet werden, müssen wir den Präsenzunterricht entsprechend kürzen.

Testungen Schülerinnen und Schüler
Nach der Schulmail von gestern „ist die Landesregierung bestrebt den Schülerinnen und Schülern der Primarstufe (Grund- und förderschulen) schnellstmöglich ein alters- und kindgerechtes Testangebot machen zu können. Hierbei ist die Verfügbarkeit passgenauer Testmöglichkeiten zu berücksichtigen.“

Rückkehr von Schülerinnen und Schülern aus Risikogebieten
Bitte denken Sie daran, dass Sie sich bei der Rückkehr aus einem Risikogebiet (außerhalb Deutschlands) nach den Osterferien in Quarantäne begeben müssen. Bei einer Einreise aus einem Risikogebiet ist die Coronaeinreiseverordnung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales zu beachten. Weiterführende Informationen sind auf dessen Sonderseite abrufbar unter: Sonderseite des MAGS. Die Einstufung als Risikogebiet wird durch das Robert-Koch-Institut fortgeschrieben und veröffentlicht: Covid19-Risikogebiete. Die Eltern benachrichtigen bitte die Schule hierüber unverzüglich und teilen den Grund mit.

Wichtige Änderung im Organisatorischen Plan
Leider können wir aktuell Personalausfälle innerhalb des Lehrerkollegiums kaum auffangen, da die zur Verfügung stehenden Lehrkräfte entweder in einer Notbetreuungsgruppe oder in der Klassenleitung sind. Daher kann es sein, dass wir aufgrund von Erkrankungen oder Quarantäneverordnungen Lerngruppen aus dem Präsenzunterricht ins Distanzlernen schicken müssen. Wir sind weiterhin bemüht die betroffenen Eltern hierüber frühzeitig zu informieren, ggf. ist dies aber auch erst morgens am Tag des Präsenzunterrichts möglich. Die Kommunikationswege sind dabei: Messenger Dienst mit Hilfe des Klassenpflegschaftsvorsitzenden, E-Mail und bei Bedarf telefonisch.

Bitte besprechen Sie mit Ihren Kindern den oben skizzierten Schultag und das Einhalten der nachfolgenden Regeln
- die Husten- und Nies-Etikette,
- die Händehygiene: Hände sollten regelmäßig und gründlich mit Wasser und Seife über 20-30 Sekunden gewaschen werden und
- die Abstandsregeln.
- den fachgerechten Umgang mit dem Mund- und Nasen-Bedeckung.
Kinder, die sich nicht an die Regeln halten, müssen zum Schutz aller von ihren Eltern abgeholt werden (Ordnungsmaßnahme).

Mund-Nasen-Bedeckung
Es gilt die Coronabetreuungsverordnung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales. Danach müssen alle Personen, die sich in einem Schulgebäude oder auf einem Schulgrundstück aufhalten, eine medizinische Maske tragen. Soweit Schülerinnen und Schüler bis zur Klasse 8 aufgrund der Passform keine medizinische Maske tragen können, kann ersatzweise eine Alltagsmaske getragen werden, dies gilt insbesondere im Bereich der Primarstufe.
Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt durchgehend! Ausnahmen gibt es nur während der Pausenzeiten im Klassenraum zur Aufnahme von Speisen und Getränken. In diesen Pausenzeiten muss der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden oder die Kinder müssen sich auf ihren festen Sitzplätzen im Klassenraum/Gruppenraum oder in der Schulmensa befinden.

Betretungsverbot
Die Schule ist nur für die Betreuung von Schülerinnen und Schülern geöffnet! Es besteht weiterhin Betretungsverbot. Wir bitten Sie daher, Ihre Kinder nicht aufs Schulgelände zu begleiten. Alle Fragestellungen können Sie an uns über Telefon, Email oder über den Briefkasten am Schultor (Haupteingang) herantragen.

Aktuelle Vorgehensweise bei Erkrankung Ihres Kindes
Die Kinder dürfen keine Krankheitssymptome aufweisen. Wenn Ihr Kind krank ist, muss es zuhause bleiben. Sollten sich im Laufe des Schulvormittags Symptome zeigen, müssen Sie es abholen.
Krankmeldungen erfolgen bitte direkt bei Krankheitseintritt telefonisch über 02232/941403 bis 7:45 Uhr. Auf dem Anrufbeantworter können Sie eine Nachricht hinterlassen.
Bei Krankheitszeichen (wie z.B. Fieber, trockener Husten, Atemproblemen, Verlust Geschmacks-/Geruchssinn, Hals- oder Gliederschmerzen, Übelkeit/Erbrechen, Durchfall) muss Ihr Kind bis zum Abklingen der Symptome, besser noch bis 48 Stunden danach, unbedingt zu Hause bleiben. Das Aufsuchen des Kinderarztes wird dringend empfohlen.
Auch Schnupfen kann zu den Symptomen einer COVID-19-Infektion gehören. Hier gilt die dringende Empfehlung, dass Ihr Kind zunächst für 24 Stunden zu Hause beobachtet wird, ob weitere Krankheitsanzeichen hinzukommen. Wenn keine weiteren Symptome auftreten, kann es wieder am Unterricht teilnehmen.
Es steht Ihnen eine "Elterninfo - Wenn mein Kind zuhause erkrankt - Handlungsempfehlung" des Landes NRW in verschiedenen Sprachen übersetzt zum Download bereit.

Wichtige Informationen zu COVID-19-Fällen
Erkrankt im direkten Umfeld Ihres Kindes (Ihr Kind ist 1. Kontaktperson) oder Ihr Kind selber an COVID-19, bitten wir Sie, sich umgehend mit uns in Verbindung zu setzen.
Sie erreichen uns schultäglich unter der Telefonnummer der Schule. Wenn Sie von dem positiven Test am Wochenende oder erst nachmittags/abends erfahren sollten, schreiben Sie bitte eine kurze SMS mit der Bitte um Rückruf an die Telefonnummer 0176 – 17016309 (Schul-Handy). Zwischen 17 und 19 Uhr wird dieses Telefon auf jeden Fall aktiv sein, so dass wir Sie dann zurückrufen können. Diese Telefonnummer bitte nur in wichtigen Fällen im Zusammenhang mit COVID-19 verwenden.